Probleme in der Instandhaltung

Die 5 größten Probleme in der Instandhaltung

…und wie Sie diese vermeiden können.

Unternehmen stehen durch den aggressiven Wettbewerb und die rasante Marktentwicklung unter hohem Druck. Umso wichtiger sind performancesichere und vollfunktionsfähige Maschinen. Fertigungsleiter stehen damit tagtäglich vor der Aufgabe, Standzeiten von Maschinen – erst recht ungeplante – so weit wie möglich zu reduzieren.

Für jeden Fertigungsleiter dürfte dies der größte Albtraum sein: Während eines wichtigen Großkundenauftrags, der heute unbedingt noch versendet werden muss, fällt eine Maschine aus. Der interne Instandhalter ist im Urlaub, den Kollegen ist der Fehler unbekannt und der externe Servicetechniker ist ausgebucht. Viele derartige Schreckensbeispiele sind denkbar. Schwächen zu identifizieren ist das eine, dagegen mit wirksamen Maßnahmen vorzubeugen, ist noch viel wichtiger.

Wir blicken daher auf die 5 größten Probleme in der täglichen Instandhaltungspraxis und zeigen Lösungswege zur Vermeidung.

  1. Unzureichende Dokumentation

Probleme im Produktionsalltag wiederholen sich häufig mit einer gewissen Ähnlichkeit. Daher ist es hilfreich, Problemszenarien in ihren Ursachen und Lösungen zu dokumentieren. Der Zugriff auf vergangene Erfahrungswerte kann dazu führen, dass Fehler und Stillstände von jedem Mitarbeiter behoben werden können. So besteht nicht die Gefahr, dass das Wissen nur von den internen Technikern gebunkert wird und bei deren Abwesenheit nicht verfügbar ist. Dokumentationen in dieser umfassenden Art sind in der Praxis jedoch eher eine Seltenheit. Dabei helfen standardisierte Formulare und Fehlercodes, um eine Einheitlichkeit der Dokumentation sicherzustellen.

  1. Fehlendes Problembewusstsein

Typisch in der Praxis ist auch das weitgehend reaktive Verhalten auf Probleme. Erst wenn sie unmittelbar spürbar sind, werden Maßnahmen zur Beseitigung ergriffen. Damit gehen allerdings oft höhere Kosten der Instandsetzung einher. Dabei können Maschinenstillstände vielfach bereits im Vorfeld verhindert werden. Allein das Einhalten der vorgegebenen Wartungsintervalle trägt wesentlich dazu bei. Da viele Unternehmen mit Office-Lösungen oder Wartungskarten in Papierform arbeiten, besteht in diesen Fällen die große Gefahr, die Wartungen zu spät durchzuführen oder sogar ganz zu vergessen. Ein Wartungskalender, der automatisch an die durchzuführenden Aufgaben erinnert und diese dokumentiert, ist hier hilfreich. Probleme können so vermieden werden – bevor sie überhaupt entstehen.

  1. Informationsmangel

Stillstände im Vorfeld erkennen und vermeiden: Durch das Auswerten von bestimmten Daten rund um die Maschine können Sie Korrelationen zwischen Temperaturen, Störgeräuschen, Vibrationen, Bestellzyklen von Ersatzteilen und Ausfallzeiten erkennen und somit Maschinenausfälle verhindern. Leider profitieren noch zu wenige produzierende Unternehmen – insbesondere im Mittelstand – von den Vorzügen der Instandhaltung 4.0. Hier gilt es allerdings nicht wahllos Daten zu sammeln, sondern gezielt und schrittweise das Instrument der Datenanalyse kennen und benutzen zu lernen. Erhöhte Parameter oder wiederkehrende Ereignisse geben Fertigungs- und Produktionsleitern Hinweise auf mögliche Maschinenausfälle, auf welche frühzeitig reagiert werden kann. Unerwünschte Überraschungen gehören damit der Vergangenheit an.

  1. Kein Plan B

Jedes Unternehmen hat seinen Lieblings-Servicetechniker. Das ist auch gut so. Dieser ist nämlich meistens auf die „Feuerwehrmethode“ seiner Kunden eingestellt und kommt beim Notfallanruf sofort vorbei. Was ist aber, wenn dieser mal krank oder im Urlaub ist? Für diese Art von Notfall sollte man als Fertigungsleiter ebenfalls gewappnet sein. Der Zugriff auf einen Servicetechniker-Pool, wie ihn WERKBLiQ bietet, in dem Techniker nach Bewertung, Qualifikation und Entfernung aufgelistet sind, löst dies. Hier können Sie eine Anfrage gezielt an einzelne oder an alle verfügbaren Techniker senden und erhalten in kurzer Zeit Angebote mit kalkulierten Preisen, Arbeitszeiten und Materialkosten. Der WERKBLiQ Servicetechniker-Pool ist Ihre Notfall-Versicherung, wenn es mal brennt und jede Sekunde zählt.

  1. Zeitmangel

Uns ist bewusst: Wartung und Instandhaltung bilden im Alltag produzierender Industrieunternehmen oft nicht das Thema mit der höchsten Priorität. Die Auftragsbücher sind voll, die Maschinen laufen zurzeit reibungslos und alle Mitarbeiter sind voll eingespannt – wieso sollte man gerade jetzt sein Instandhaltungsmanagement professionalisieren und wertvolle Zeit opfern? Wir verstehen diese Gedanken, wissen jedoch auch: Der nächste Maschinenausfall kommt garantiert. Die Zeit, die Sie sich im Vorfeld sparen wollten, wird Ihnen im Nachgang häufig zum Verhängnis und kommt in vielfacher Weise auf Sie zurück.

Ihnen kommen die angesprochenen Probleme des Instandhaltungsalltags bekannt vor? WERKBLiQ kümmert sich genau um die angesprochenen Themen und hilft Ihnen ganz unkompliziert dabei, die typischen Herausforderungen in der Instandhaltung zu meistern. Gerne bieten wir für Sie ein kostenloses Webinar an – hier geht es zur Anmeldung!

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Die 5 größten Probleme in der Instandhaltung

…und wie Sie diese vermeiden können.

Unternehmen stehen durch den aggressiven Wettbewerb und die rasante Marktentwicklung unter hohem Druck. Umso wichtiger sind performancesichere und vollfunktionsfähige Maschinen. Fertigungsleiter stehen damit tagtäglich vor der Aufgabe, Standzeiten von Maschinen – erst recht ungeplante – so weit wie möglich zu reduzieren.

Für jeden Fertigungsleiter dürfte dies der größte Albtraum sein: Während eines wichtigen Großkundenauftrags, der heute unbedingt noch versendet werden muss, fällt eine Maschine aus. Der interne Instandhalter ist im Urlaub, den Kollegen ist der Fehler unbekannt und der externe Servicetechniker ist ausgebucht. Viele derartige Schreckensbeispiele sind denkbar. Schwächen zu identifizieren ist das eine, dagegen mit wirksamen Maßnahmen vorzubeugen, ist noch viel wichtiger.

Wir blicken daher auf die 5 größten Probleme in der täglichen Instandhaltungspraxis und zeigen Lösungswege zur Vermeidung.

  1. Unzureichende Dokumentation

Probleme im Produktionsalltag wiederholen sich häufig mit einer gewissen Ähnlichkeit. Daher ist es hilfreich, Problemszenarien in ihren Ursachen und Lösungen zu dokumentieren. Der Zugriff auf vergangene Erfahrungswerte kann dazu führen, dass Fehler und Stillstände von jedem Mitarbeiter behoben werden können. So besteht nicht die Gefahr, dass das Wissen nur von den internen Technikern gebunkert wird und bei deren Abwesenheit nicht verfügbar ist. Dokumentationen in dieser umfassenden Art sind in der Praxis jedoch eher eine Seltenheit. Dabei helfen standardisierte Formulare und Fehlercodes, um eine Einheitlichkeit der Dokumentation sicherzustellen.

  1. Fehlendes Problembewusstsein

Typisch in der Praxis ist auch das weitgehend reaktive Verhalten auf Probleme. Erst wenn sie unmittelbar spürbar sind, werden Maßnahmen zur Beseitigung ergriffen. Damit gehen allerdings oft höhere Kosten der Instandsetzung einher. Dabei können Maschinenstillstände vielfach bereits im Vorfeld verhindert werden. Allein das Einhalten der vorgegebenen Wartungsintervalle trägt wesentlich dazu bei. Da viele Unternehmen mit Office-Lösungen oder Wartungskarten in Papierform arbeiten, besteht in diesen Fällen die große Gefahr, die Wartungen zu spät durchzuführen oder sogar ganz zu vergessen. Ein Wartungskalender, der automatisch an die durchzuführenden Aufgaben erinnert und diese dokumentiert, ist hier hilfreich. Probleme können so vermieden werden – bevor sie überhaupt entstehen.

  1. Informationsmangel

Stillstände im Vorfeld erkennen und vermeiden: Durch das Auswerten von bestimmten Daten rund um die Maschine können Sie Korrelationen zwischen Temperaturen, Störgeräuschen, Vibrationen, Bestellzyklen von Ersatzteilen und Ausfallzeiten erkennen und somit Maschinenausfälle verhindern. Leider profitieren noch zu wenige produzierende Unternehmen – insbesondere im Mittelstand – von den Vorzügen der Instandhaltung 4.0. Hier gilt es allerdings nicht wahllos Daten zu sammeln, sondern gezielt und schrittweise das Instrument der Datenanalyse kennen und benutzen zu lernen. Erhöhte Parameter oder wiederkehrende Ereignisse geben Fertigungs- und Produktionsleitern Hinweise auf mögliche Maschinenausfälle, auf welche frühzeitig reagiert werden kann. Unerwünschte Überraschungen gehören damit der Vergangenheit an.

  1. Kein Plan B

Jedes Unternehmen hat seinen Lieblings-Servicetechniker. Das ist auch gut so. Dieser ist nämlich meistens auf die „Feuerwehrmethode“ seiner Kunden eingestellt und kommt beim Notfallanruf sofort vorbei. Was ist aber, wenn dieser mal krank oder im Urlaub ist? Für diese Art von Notfall sollte man als Fertigungsleiter ebenfalls gewappnet sein. Der Zugriff auf einen Servicetechniker-Pool, wie ihn WERKBLiQ bietet, in dem Techniker nach Bewertung, Qualifikation und Entfernung aufgelistet sind, löst dies. Hier können Sie eine Anfrage gezielt an einzelne oder an alle verfügbaren Techniker senden und erhalten in kurzer Zeit Angebote mit kalkulierten Preisen, Arbeitszeiten und Materialkosten. Der WERKBLiQ Servicetechniker-Pool ist Ihre Notfall-Versicherung, wenn es mal brennt und jede Sekunde zählt.

  1. Zeitmangel

Uns ist bewusst: Wartung und Instandhaltung bilden im Alltag produzierender Industrieunternehmen oft nicht das Thema mit der höchsten Priorität. Die Auftragsbücher sind voll, die Maschinen laufen zurzeit reibungslos und alle Mitarbeiter sind voll eingespannt – wieso sollte man gerade jetzt sein Instandhaltungsmanagement professionalisieren und wertvolle Zeit opfern? Wir verstehen diese Gedanken, wissen jedoch auch: Der nächste Maschinenausfall kommt garantiert. Die Zeit, die Sie sich im Vorfeld sparen wollten, wird Ihnen im Nachgang häufig zum Verhängnis und kommt in vielfacher Weise auf Sie zurück.

Ihnen kommen die angesprochenen Probleme des Instandhaltungsalltags bekannt vor? WERKBLiQ kümmert sich genau um die angesprochenen Themen und hilft Ihnen ganz unkompliziert dabei, die typischen Herausforderungen in der Instandhaltung zu meistern. Gerne bieten wir für Sie ein kostenloses Webinar an – hier geht es zur Anmeldung!

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