Industrie 4.0 – droht die Erfolgsgeschichte zu scheitern?

Produzierende Unternehmen allenthalben vor enormen Umbrüchen: Wir entwickeln uns zur Industrie 4.0, arbeiten mit dem Internet of Things und speichern unsere Daten in digitalen Wolken. Doch was ist davon bereits Realität – und was nur ein Hype? Welche Erfolgsaussichten hat die Industrie 4.0 tatsächlich? Heute möchten wir dieses Thema aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten.

Keine Frage: Großkonzerne sind die treibenden Kräfte hinter der Digitalisierung und treiben die Industrie 4.0 entschieden voran. Die diesjährige Hannover Messe spiegelte dieses hohe Entwicklungstempo wider. Doch wie sieht es in der großen Zahl eher mittelständisch geprägter Unternehmen aus? Stehen dort ebenfalls bereits alle Weichen auf Industrie 4.0?

Ein Fakt ist: Vielen Mittelständlern fällt es heute noch schwer, die Digitalisierung als Ganzes umzusetzen – nicht zuletzt eine Frage der Ressourcen, sowohl finanzieller als auch personeller Art. Oftmals konzentrieren sich mittelständische Unternehmen nur auf einen kleinen Teil der Digitalisierung und wagen nicht die nächsten Schritte. Das liegt zum einen daran, dass kleine und mittelständische Unternehmen geringere Rücklagen für solche Investitionen haben als große DAX-Konzerne. Zum anderen fehlt es ihrem Personal am nötigen Know-how. Es gibt selten einen Verantwortlichen, der die Umsetzung der Industrie 4.0 im Unternehmen als Gesamtkonzept realisieren kann. Das Resultat: Vieles bleibt Stückwerk und erreicht nicht die Optimierungspotentiale, die eigentlich mit einem konsequenten Digitalisieren möglich wäre.

Eine Studie der Beratungsgesellschaft BCG zum Thema Digitalisierung zeigt, dass ein Viertel aller Firmen bei der Digitalisierung auf der Strecke bleiben könnten. Den meisten fehle insbesondere ein systematisches Vorgehen, so die Autoren der Studie. Ein Beispiel dafür: Die Vorteile einer vorausschauenden Wartung mit Hilfe von Sensoren und deren digitaler Vernetzung seien zwar gemeinhin bekannt. Viele Unternehmenschefs stehen aber vor der Frage: „Wie mache ich das? Welche Software setze ich ein?“. Viele Unternehmen sind sich demnach nicht darüber im Klaren, wie es weitergehen soll und was die nächsten Schritte sind.

Dabei stellen Prozessoptimierungen stets den Anfang der Digitalisierung dar. Um die Produktivität ganzer Wertschöpfungsketten eines Unternehmens zu steigern, müssen Prozesse grundlegend umstrukturiert und für die Industrie 4.0 vorbereitet werden. Es reicht nicht aus, die Digitalisierung an bewährte Prozesse anzupassen. Auf diese Weise bleiben erhoffte Effizienz- und Produktivitätssteigerungen aus.

Auch und gerade das Instandhaltungsmanagement will überdacht und als Chance erkannt werden. Durch eine moderne Instandhaltung können auch kleine und mittelständische Unternehmen Prozesse detailliert analysieren und Informationen zum Energie- und Instandhaltungsbedarf von Produktionsmaschinen in Echtzeit sammeln – ohne großen Aufwand, ohne dass interne personelle Ressourcen über Gebühr beansprucht werden. Überschaubaren zeitlichen und finanziellen Investments steht jedoch ein Vielfaches an Nutzen gegenüber: Das Maschinen- und Instandhaltungsmanagement mit WERKBLiQ sorgt für weniger Stillstandzeiten, einen besseren Mitteleinsatz, geringere Instandhaltungskosten –und ermöglicht es dem Unternehmen so, auch in Zukunft in der Industrie 4.0 konkurrenzfähig zu bleiben.

Die zur Umsetzung notwendigen Technologien sind bereits verfügbar und können individuell gemäß den Anforderungen des Unternehmens implementiert werden. Die Anwendungsgebiete für die Digitalisierung sind dabei ebenso vielseitig wie flexibel. Die ersten Schritte sind viele Mittelständler bereits gegangen. Doch nun gilt es, die restlichen Bereiche aufzurüsten, damit sie nicht überholt werden. Dabei ist eine klare und ausdefinierte digitale Strategie eine unverzichtbare Grundlage.

Sie möchten mehr zum digitalisierten Maschinenmanagement als Voraussetzung für die Industrie 4.0 erfahren? Starten Sie jetzt und sichern Sie sich den Know-how-Vorsprung für Ihr Unternehmen! Gerne bieten wir für Sie ein kostenloses Webinar an – hier geht es zur Anmeldung!

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Produzierende Unternehmen allenthalben vor enormen Umbrüchen: Wir entwickeln uns zur Industrie 4.0, arbeiten mit dem Internet of Things und speichern unsere Daten in digitalen Wolken. Doch was ist davon bereits Realität – und was nur ein Hype? Welche Erfolgsaussichten hat die Industrie 4.0 tatsächlich? Heute möchten wir dieses Thema aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten.

Keine Frage: Großkonzerne sind die treibenden Kräfte hinter der Digitalisierung und treiben die Industrie 4.0 entschieden voran. Die diesjährige Hannover Messe spiegelte dieses hohe Entwicklungstempo wider. Doch wie sieht es in der großen Zahl eher mittelständisch geprägter Unternehmen aus? Stehen dort ebenfalls bereits alle Weichen auf Industrie 4.0?

Ein Fakt ist: Vielen Mittelständlern fällt es heute noch schwer, die Digitalisierung als Ganzes umzusetzen – nicht zuletzt eine Frage der Ressourcen, sowohl finanzieller als auch personeller Art. Oftmals konzentrieren sich mittelständische Unternehmen nur auf einen kleinen Teil der Digitalisierung und wagen nicht die nächsten Schritte. Das liegt zum einen daran, dass kleine und mittelständische Unternehmen geringere Rücklagen für solche Investitionen haben als große DAX-Konzerne. Zum anderen fehlt es ihrem Personal am nötigen Know-how. Es gibt selten einen Verantwortlichen, der die Umsetzung der Industrie 4.0 im Unternehmen als Gesamtkonzept realisieren kann. Das Resultat: Vieles bleibt Stückwerk und erreicht nicht die Optimierungspotentiale, die eigentlich mit einem konsequenten Digitalisieren möglich wäre.

Eine Studie der Beratungsgesellschaft BCG zum Thema Digitalisierung zeigt, dass ein Viertel aller Firmen bei der Digitalisierung auf der Strecke bleiben könnten. Den meisten fehle insbesondere ein systematisches Vorgehen, so die Autoren der Studie. Ein Beispiel dafür: Die Vorteile einer vorausschauenden Wartung mit Hilfe von Sensoren und deren digitaler Vernetzung seien zwar gemeinhin bekannt. Viele Unternehmenschefs stehen aber vor der Frage: „Wie mache ich das? Welche Software setze ich ein?“. Viele Unternehmen sind sich demnach nicht darüber im Klaren, wie es weitergehen soll und was die nächsten Schritte sind.

Dabei stellen Prozessoptimierungen stets den Anfang der Digitalisierung dar. Um die Produktivität ganzer Wertschöpfungsketten eines Unternehmens zu steigern, müssen Prozesse grundlegend umstrukturiert und für die Industrie 4.0 vorbereitet werden. Es reicht nicht aus, die Digitalisierung an bewährte Prozesse anzupassen. Auf diese Weise bleiben erhoffte Effizienz- und Produktivitätssteigerungen aus.

Auch und gerade das Instandhaltungsmanagement will überdacht und als Chance erkannt werden. Durch eine moderne Instandhaltung können auch kleine und mittelständische Unternehmen Prozesse detailliert analysieren und Informationen zum Energie- und Instandhaltungsbedarf von Produktionsmaschinen in Echtzeit sammeln – ohne großen Aufwand, ohne dass interne personelle Ressourcen über Gebühr beansprucht werden. Überschaubaren zeitlichen und finanziellen Investments steht jedoch ein Vielfaches an Nutzen gegenüber: Das Maschinen- und Instandhaltungsmanagement mit WERKBLiQ sorgt für weniger Stillstandzeiten, einen besseren Mitteleinsatz, geringere Instandhaltungskosten –und ermöglicht es dem Unternehmen so, auch in Zukunft in der Industrie 4.0 konkurrenzfähig zu bleiben.

Die zur Umsetzung notwendigen Technologien sind bereits verfügbar und können individuell gemäß den Anforderungen des Unternehmens implementiert werden. Die Anwendungsgebiete für die Digitalisierung sind dabei ebenso vielseitig wie flexibel. Die ersten Schritte sind viele Mittelständler bereits gegangen. Doch nun gilt es, die restlichen Bereiche aufzurüsten, damit sie nicht überholt werden. Dabei ist eine klare und ausdefinierte digitale Strategie eine unverzichtbare Grundlage.

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